
Der 38 pdsi-vergaser ist ein fallstromvergaser mit nur einer mischkammer und einem saugrohr-durchmesser von 38 mm.
Die drei hauptteile sind: drosselklappenteil. Vergasergehäuse und vergaserdeckel.
Die starteinrichtung des vergasers wird über einen starterzug (choke) manuell betätigt. Bei kaltstart und gezogenem choke wird über ein gestänge die obere klappe im vergaser, die starterklappe.
Bis auf einen schmalen, genau definierten spalt geschlossen. Gleichzeitig wird über eine kurvenscheibe die drosselklappe etwas geöffnet. Beim motorstart entsteht auf diese weise ein starker unterdruck im vergaser, der eine genügend fette benzinmischung in den lufttrichter saugt. Einwandfreies kaltstartverhalten erfordert eine exakte einstellung der startvorrichtung. Ein nachträgliches einstellen von starterklappen- und drosselklappenspalt ist jedoch in der regel nur nach ersatz des kompletten vergaserdeckels erforderlich.
Der vergaser arbeitet nach dem umgemischsystem. Der leerlauf wird durch verdrehen der drosselklappen-anschlagschraube eingestellt. Diese einrichtung ermöglicht die verstellung der leerlaufdrehzahl, ohne daß die gemischzusammensetzung und damit die abgaswerte beeinflußt werden.
Beim beschleunigen wird über einen mit der drosselklappe verbundenen hebel in einer kleinen membranpumpe, der beschleunigungspumpe, über ein gebogenes röhrchen benzin zusätzlich in den saugkanal eingespritzt, da das hauptdusensystem nicht gleich genügend kraftstoff liefert. Bei voll geöffneter drosselklappe gelangt zusätzlich benzin über ein rohr in den saugkanal, damit der motor auf volle leistung kommt. Das über den saugrohrunterdruck gesteuerte anreicherungsventil öffnet hierzu den entsprechenden kraftstoffkanal.
Die kraftstoffilter-vorwärmanlage
Damit der kraftstoff bei niedrigen außentemperaturen fließfähig
bleibt, wird er vorgewärmt. Das geschieht durch eine elektrische
kraftstoffilterheizung. Dadurch wird das versulzen des
dieselkraftstoffes auch bei extremem frost verhindert. Die he ...
Die fahrgestellnummer
Beim bestellen von ersatzteilen und zur genauen identifizierung
des fahrzeuges ist die angabe der motor- und fahrgestellnummern
sowie des baujahres erforderlich.
Das typenschild -1 - , die fahrgestellnummer - 2 - sowie
die farbbezeichnung der lackierung befi ...